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Geschichte



"Hannssen Halbwachs, wird in einen Gesellen-Stechen zu Nürnberg gedacht 1387. Ist aber vermutlich damals lediges Standts und nicht Haussäsig zu Nürnberg gewest. Conrad Halbwachs findet man in Burger Rechten zu Nürnberg 1411 und in der genannten Verzeichnis 1415. Nicolaus Halbwachs ist Burger zu Nürnberg worden 1437, Seb. Halbwachs 1442. Bernhard Halbwachs 1489. Es soll dies Geschlecht sein Ankunft haben von Partakirch in Bayern, Conrad Haller hat sie unter die Erbar Nürnbg. Geschlecht gezählet und ist schon vorlängst abgestorben. Darumen ihr Gedächtnis in St. Seb. Kirch, bey den abgestorbenen hangen.
Die Halbgewachsen sollen ihre Ankunft in Tyrol haben, ihr hangen zween Schild unter der abgestorbenen Wappen in St. Sebalds Kirch, mit der Jahreszahl 1461 und 1486, werden auch durch Verheyrathung gefunden, ney denen Halleren, Rechen, und Pömeren, seyn noch bey Mansgedencken gar abgestorben. Von ihnen hat das Zwerggässlein gegen dem Presiger Closter über auf dem Lattenmarck seinen Nahmen, und wird das HalbwachsenGässlein genant, daraus abzunehmen, dass sie um diese Gegend gewohnt."

(Nürnberger Geschlechterbuch, German. Museum, Nürnberg)


Die Linie HALLWACHS
hat sich von Anfang 1488 bis heute in 5 Zweige unterteilt:

  • Nürnberger Zweig, ab Hannssen Halbwachs, 1387
  • Buocher Zweig, ab Johann C. Halbgewachsen, 1488
  • Elsässischer Zweig
  • Stuttgarter Zweig, ab Michael Halbwachs, 1631
  • Hessen / Darmstädter Zweig, ab Johann Konrad Hallwachs, 1695


Namenherkunft HALLWACHS (Onomastik)

Susanne und Wolfgang Hallwachs, 1969


Wandel der Schreibweise des Namens:

Halbgewachszen, Halbgewachsen, Halbgewachsz, Halbgwax, Halbwax, Halwax, Hallwachs
(Familienchronik Hallwachs, Band 1, S. 10)


Deutung(en) des Namens:

- "Hallwachs, Halbgewachs, Übernahme des im Wachstum Zurückgebliebenen"
(Brechenmacher, Etymologisches Wörterbuch, Limburg, 1960)

- "Halbdreher=Halbritter ist ein Mann schlichter Abkunft, der Ritterdienste tut, rittermäßig lebt, ohne vollkommen Ritter zu sein. Ähnlich Halbgewachs, Halwas ..."
(Heintze-Cascorbi, Die Deutschen Familiennamen, Halle, 1933)

- "(halb) nd. half=Halb-edel, herr, ritter (z.T. nach unehel. Abkunft), reiter, förster, wirth, meyer. Halb-gewachs, "halberwachsen", Hallwachs ..." (s. o., Absatz "Die Linie HALLWACHS)
(Max Gottschald, Deutsche Namenskunde, Berlin, 1954)

Die zweite und dritte Deutung scheinen wahrscheinlich, liest man noch einmal die Überschrift des "Nürnberger Wappenbuchs", in welchem die Hallwachs aus Nürnberg aufgeführt sind: "Verzeichnis der Adelichen und Erbaren Familien ... und zu den genannten Standt auch anderen Theils ansehnlichen Ehren Ämtern gelangt sind ..." Auch führten die Hallwachs seit 1380 ein eigenes Wappen, nach ihnen wurde eine Straße benannt, sie durften in der Sebalduskirche kostbare Totenschilde aushängen und hielten sich laut Totengeläutbuch eigenes Gesinde.
(Familienchronik Hallwachs, Bd. 1, S. 11 f)

Verteilung Name HALLWACHS in Deutschland


Es wurden 93 Telefonbuch-Einträge gefunden und in 30 verschiedenen Landkreisen lokalisiert. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung sind etwa 248 Namenträger zu erwarten. Damit tritt der Name unterdurchschnittlich häufig auf. Die Daten sind statistisch unzureichend. Die geringe Häufigkeit des Namens führt möglicherweise nicht zu aussagekräftigen Ergebnissen. Wenn man die Bevölkerungsdichte verrechnet, findet man die meisten Hallwachs im Landkreis Esslingen (BW), nämlich 37 Anschlüsse pro Million Einwohner.

(http://christoph.stoepel.net/geogen/v3/Default.aspx)




























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